• 09.08.2020 11:51

Die Altlastensanierung auf dem Areal des ehemaligen Flawiler Gaswerks steht vor dem Abschluss

Anfang April startete die Baustelle an der Glattböschung in Oberglatt. In einem ersten Schritt rodete das zuständige Forstamt die Böschung zwischen der heutigen Erdgas-Druckreduzierstation und der Glatt. Seither hat ein Spezialtiefbauer die Böschung Schicht um Schicht abgetragen. Der belastete Aushub wurde nach Verschmutzungsgrad sortiert und den entsprechenden zertifizierten Entsorgungsstellen übergeben. Das am stärksten belastete Erdreich ist für dessen Entsorgung bis in die Niederlande transportiert worden. Mit regelmässigen Bodenproben und labortechnischen Untersuchungen wurde sichergestellt, dass das gesamte belastete Erdreich, insgesamt 1‘231 Tonnen, beseitigt ist.

Aktuell wird die Böschung mit sauberem, frischem Erdreich aufgeschüttet. Diese Aufgabe stellt alle Beteiligten vor eine grössere Herausforderung. Beim Abtragen des belasteten Erdreichs sind tiefe Löcher entstanden, die wieder aufzufüllen sind, ohne dass die Böschung in den kommenden Monaten und Jahren in die Glatt erodiert. Nach vollendeter Aufschüttung wird das zuständige Forstamt die Böschung neu bepflanzen. Schlussendlich wird die Glattböschung aus dem kantonalen Kataster der Altlasten gelöscht.

 Bilder von der Baustelle an der Glattböschung
(Quelle: Technische Betriebe Flawil, April-Juni 2020)