Die Verbrauchsabrechnungen Strom, Gas und Wasser des ersten Quartals 2023 werden derzeit erstellt und kommen ab dem 17. April 2023 bei unsere Kundinnen und Kunden an. Für die meisten sind dies die ersten Rechnungen mit den neuen, ab 1. Januar geltenden hohen Tarifen 2023. Die Rechnungsbeträge werden ebenfalls entsprechend hoch ausfallen. Ebenfalls neu ist die Darstellung der Biogas-Anteile in den Gas-Tarifen.
Neue Tarife, hohe Rechnungsbeträge
Wie bereits mehrfach informiert, sind die Preise für Strom und Gas ab dem 1. Januar 2023 stark gestiegen. In den kommenden Tagen werden die Privathaushalt und das kleinere Gewerbe die ersten Verbrauchsabrechnungen mit den neuen Tarifen erhalten. Die Rechnungsbeträge werden, analog den Preisen, ebenfalls steigen. Wir suchen mit unseren Kundinnen und Kunden individuelle Massnahmen, um die finanzielle Belastung durch unsere Energieverrechnung tragbar auszugestalten. Bitte treten Sie frühzeitig mit uns in Kontakt, um zusätzliche Kosten für Mahnungen oder Abschaltungen im Fall von ausbleibenden Zahlungen zu vermeiden.
Neue Darstellung der Biogas-Anteile ermöglicht individuellen Biogas-Bezug
Ab sofort wird der Anteil Biogas in den Gastarifen auf der Rechnung transparent ausgewiesen. Das ermöglicht uns, auf Wunsch einen individuellen Anteil Biogas zusätzlich zu den 20 Prozent Standard-Anteil zu liefern und verrechnen. Wenn Sie Interesse an einem grösseren Anteil Biogas haben, können Sie und dies per Mail oder Telefon mitteilen. Der Wechsel des Anteils ist jeweils auf jeden Quartalsanfang und ausschliesslich in die Zukunft möglich. Eine Unterschreitung der minimalen 20 Prozent Biogas ist nicht möglich. Die aktuellen Ansätze für unser Biogas finden Sie neu im Tarifblatt.
Die extremen Preisentwicklungen an den internationalen Energiebörsen aufgrund des Ukrainekrieges und der anhaltenden Befürchtungen vor einer Energiemangellage sorgen auch bei den Gaspreisen für einschneidende Anpassungen. Die Kosten für die Gasbeschaffung haben sich verdoppelt. Die Netznutzungspreise sind stabil. Die vom Bund angeordneten Massnahmen zur Vermeidung einer Gasmangellage kosten die Ostschweizer Kundinnen und Kunden zusätzlich 0.22 Rappen pro Kilowattstunde. Bisher unklar ist, welche Umlagen aus den europäischen Gasmärkten auf die in die Schweiz exportierten Gasmengen angewendet werden.
Die CO2-Abgabe ist seit letztem Jahr auf dem gesetzlichen Maximum von 120 Franken pro Tonne. Auf Gas umgerechnet ergibt das eine CO2-Abgabe von rund 2.2 Rappen pro Kilowattstunde, welche in den Gastarifen enthalten ist.
Die Preise 2023 im Bereich "Heizen" beinhalten weiterhin 20% Biogas. Die Hälfte des Biogases kommt aus der Schweiz, die andere Hälfte aus den Europa.