Die Preise für den Erd- und Biogasbezug sinken per 1. Januar 2025 über die gesamte Produktpalette lediglich geringfügig
Die Gaspreise an den internationalen Märkten sind in den letzten Monaten kontinuierlich gestiegen. Dies vor allem aufgrund der angespannten geopolitischen Lage im Nahen Osten. Trotz des anspruchsvollen Umfeldes konnten die Technischen Betriebe Flawil (TBF) ihr Erdgas im Vergleich zum Vorjahr zu leicht besseren Konditionen einkaufen, was vor allem auf die konsequente Umsetzung der festgelegten Beschaffungsstrategie zurückzuführen ist.
Die Tarife im Bereich «Heizen» beinhalten weiterhin 20% Biogas. Die Hälfte unseres Biogases stammt aus der Schweiz, die andere Hälfte aus Europa. Wie bei der Gasbeschaffung konnte auch bei der Biogasbeschaffung (Schweiz) ein leicht tieferer Preis als im Vorjahr erzielt werden. Die Preise für Biogas aus der EU bleiben praktisch unverändert. Insgesamt wirkt sich die Biogasbeschaffung ebenfalls auf unsere Tarife und Ansätze für individuelles Biogas aus.
Die Kosten für den Betrieb und die Instandhaltung des Gasversorgungsnetzes bleiben stabil. Die Anforderungen seitens der Gesetzgebung werden jedoch immer anspruchsvoller. Die Stichworte sind in diesem Zusammenhang «Sicherstellung der Versorgungssicherheit» und «Schutz kritischer Infrastrukturen». Zusammen mit den leicht steigenden Kosten in den vorgelagerten Netzen und Nachforderungen aus dem Jahr 2023, führt dies zu leicht steigenden Kosten für das Gasversorgungsnetz.
Insgesamt heben sich die Schwankungen der verschiedenen Preiskomponenten annähernd auf, was in nahezu unveränderten Erd- und Biogastarifen für das Jahr 2025 resultiert. Im Durchschnitt sinken diese um 0.38 % bzw. 0.05 Rp./kWh.