- 01.11.2024 23:59
Entdecken Sie die Vorteile einer Eigenverbrauchsgemeinschaft (EVG)!
Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie Mieter:in, Wohnungseigentümer:in oder Besitzer:in einer Photovoltaikanlage auf einem Mehrfamilienhaus sind. Eine Eigenverbrauchsgemeinschaft bietet überzeugende Vorteile für alle. Ein vergünstigter Solarstromtarif für Sie als Endverbraucher:in oder die Verkürzung der Amortisationsdauer wenn Ihnen eine Solaranlage oder Teile davon gehören, sind nur zwei Beispiele.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Weitere Informationen sowie ein kurzes FAQ zum Thema EVG stehen zum Download für Sie bereit. Gerne sind wir auch bei Fragen oder Unklarheiten für Sie da.
- 21.06.2024 23:59
Geschätzte Wasserbezüger/innen
Derzeit werden in Flawil zahlreiche Werbeanrufe empfangen, die auf die Installation eines Entkalkungsgeräts abzielen. Dies hat vereinzelt zu Unsicherheiten bezüglich der Qualität unseres Trinkwassers geführt.
Das Flawiler Trinkwasser wird von uns mit grösster Sorgfalt aufbereitet. Die Messwerte unseres Trinkwassers entsprechen den Werten der Verordnung des EDI über Trinkwasser und werden vom Kanton regelmässig kontrolliert. Somit kann es problemlos für den täglichen Einsatz verwendet werden und birgt keine Gesundheitsrisiken.
Die im Leitungswasser enthaltenen Mineralien verleihen dem Trinkwasser seinen eigenen Geschmack. Die Zusammensetzung der Mineralstoffe im Flawiler Trinkwasser kann online auf Trinkwasser.ch eingesehen werden.
Uns ist wichtig zu betonen, dass die TBF aktuell und zukünftig in keinerlei Verbindung zu solchen Unternehmen und Produkten steht.
Bei Fragen oder weiteren Unsicherheiten zum Flawiler Trinkwasser sind wir gerne unter 071 394 90 00 oder
- 30.05.2024 14:30
Sehr geehrte Kundinnen und Kunden
Geschätzte Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartner
Was hat die TBF im vergangenen Jahr bewegt? Welche Projekte wurden realisiert? Und wie sehen die Geschäftszahlen aus?
Diese Themen und spannende Kennzahlen finden Sie in unserem neu gestalteten Jahresbericht 2023.
Falls Sie unseren Jahresbericht zukünftig direkt per E-Mail erhalten möchten, bitten wir Sie, das untenstehende Formular auszufüllen.
Bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung. Bis dahin wünschen wir viel Freude beim Lesen!
Ihr TBF-Team
- Jahresbericht 2023
- Anmeldung digitaler Versand Jahresbericht TBF
- 31.05.2024 23:59
Die Technischen Betriebe Flawil sorgen nicht nur für sauberes Trinkwasser in der Gemeinde Flawil. Gemeinsam mit vielen anderen Wasserversorgungen unterstützen wir die Aktion solidarit'eau suisse, welche sich weltweit für eine saubere und stetige Wasserversorgung einsetzt. Im aktuellen Jahr unterstützen wir das Projekt Nim'Dora in Benin mit je einem Rappen pro verkauftem Kubikmeter Flawiler Trinkwasser. Das Projekt ermöglicht den Ausbau der Trinkwassersysteme und den Zugang zu sanitären Einrichtungen in der nördlichen Provinz «Alibori». Gleichzeitig schult das Projektteam die Behörden, lokale Wasserkommissionen und Unternehmen, damit sich bei bereits bestehenden Wasserversorgungen die Zuverlässigkeit und die Qualität erhöhen. Durch die parallele Arbeit an der sanitären Grundversorgung verbessert Nim'Dora den Zugang zu sanitären Anlagen und fördert hygienische Verhaltensweisen, denn nur so kann sich die Bevölkerung vor Krankheiten schützen, die durch verschmutztes Wasser und mangelnde Hygiene übertragen werden.
Weitere Informationen zu solidarit'eau suisse: Home - solidarit'eau suisse (solidariteausuisse.ch)
Weitere Informationen zum Projekt Nim'Dora von Helvetas: Zugang zu sauberem Trinkwasser und Sanitäranlagen | Benin | Helvetas

In den Gemüsegärten der «blauen Schulen» erwerben die Kinder viel praktisches Wissen zu Hygiene, Umwelt und Ernährung. Dieses teilen sie mit ihren Familien und ihrem Umfeld. (Foto: Helvetas / Simon B. Opladen)
- 22.05.2024 14:31
Im gemeinsamen Beschluss mit dem Eidgenössischen Starkstrominspektorat (ESTI) ruft BlendJet Inc. ab sofort bestimmte tragbare Mixer der Reihe «BlendJet 2» zurück. Es besteht bei den betroffenen Geräten die Gefahr, dass sie überhitzen und Feuer fangen. Ausserdem ist es möglich, dass deren Klingen brechen, wodurch eine Verletzungsgefahr besteht.
Auf der Webseite von BlendJet Inc. kann die Seriennummer eingegeben und geprüft werden, ob es sich um ein solches Gerät handelt. Alle Blend-Jet-2-Geräte, deren Seriennummer mit 5543 oder höher beginnt, sind nicht vom Rückruf betroffen.
Betroffene Konsumentinnen und Konsumenten werden gebeten, die Mixer nicht mehr zu benutzen und die Webseite von BlendJet Inc. zu besuchen. Dort können unter der Rubrik «Sicherheit und Rückruf» weitere Informationen zum Rückruf gefunden werden.

- 31.01.2024 19:05
Per 1. Januar 2024 sinken die Preise bei unseren Erd-/Biogas Produkten um durchschnittlich 9 Prozent
Die Preise im internationalen Gashandel haben sich in den vergangenen Monaten beruhigt und sind kontinuierlich zurückgegangen. Dies ermöglicht es den TBF, die Gaspreise ab dem 1. Januar 2024 moderat zu senken. Über alle Tarife sinken die Preise durchschnittlich um rund 1 Rappen pro Kilowattstunde.
Die Tarife im Bereich «Heizen» beinhalten weiterhin 20% Biogas. Die Hälfte unseres Biogases kommt aus der Schweiz, die andere Hälfte aus Europa. Die erhöhte Nachfrage nach nationalem und internationalem Biogas führt zu Mehrkosten in der Beschaffung, welche sich ebenfalls auf unsere Tarife und Ansätze für individuelles Biogas auswirken.
Die Betriebs- und Unterhaltskosten der Gasversorgungsnetze bleiben stabil. Die transportierte Menge nimmt jedoch durch den anhaltenden Wechsel von Gas zu alternativen Energieträgern laufend ab. Entsprechend erhöhen sich die spezifischen Netzkosten je Kilowattstunde transportiertem Gas. Diese Auswirkung ist im Gasnetz Flawil noch sehr klein, wirkt jedoch dem Abwärtstrend der Energiepreise auf lange Sicht entgegen.
Weiter kommen Mehr- und Minderkosten auf europäischer und nationaler Ebene für Massnahmen der Versorgungssicherheit hinzu. Deren Fortbestand wurde teilweise vom Bundesrat mittels Verordnung bis und mit Winter 2024/2025 gesetzlich verankert. Die konkreten Auswirkungen werden sich jedoch erst nach dem aktuellen Winter abschätzen lassen.
- 29.02.2024 14:31
Eines unserer Ziele ist es, den Flawilerinnen und Flawilern eine umweltfreundliche Wärmeversorgung bieten zu können. Im Umfeld der geplanten Überbauungen «Botsberg» und «Blumenau» wurde darum die Machbarkeit von gemeinschaftlichen Wärmeversorgungen geprüft.
Aufgrund der Resultate der Machbarkeitsstudie für das Fernwärme-Projekt «Botsberg» gaben sowohl wir wie auch die beiden involvierten Partner grünes Licht für ein Vorprojekt. Die Maestrani Schweizer Schokoladen AG sicherte die Lieferung von Abwärme aus der Produktion zu und das Architekturbüro HAB AG stellte im Rahmen der geplanten Überbauung «Botsberg» die Wärmeabnahme in Aussicht. Leider hat das Vorprojekt aufgezeigt, dass weder die Finanzierung noch die Linienführung termingerecht (per Ende 2025) gewährleistet werden können. In Absprache mit den beteiligten Partnern haben wir beschlossen, das Vorprojekt nicht mehr weiter zu bearbeiten. Beide Partner verfolgen jedoch eigene Wege zur Steigerung ihrer Nachhaltigkeit.
Wir konnten jedoch durch die detaillierten Abklärungen vielfältige Erkenntnisse gewinnen. Zusätzlich hat das Vorprojekt «Botsberg» neue Optionen für eine gemeinschaftliche Wärmeversorgung im Westen von Flawil aufgezeigt, welche wir allenfalls zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufnehmen.
Fokus auf Wärmeverbund «ARA Oberglatt»
Die Erkenntnisse aus den Abklärungen zum «Botsberg» fliessen in das Projekt «Wärmeverbund ARA» ein. Aktuell laufen die Abklärungen parallel, um dem Zeitdruck gerecht zu werden. Das Ziel ist es, unserem Verwaltungsrat noch im ersten Quartal 2024 ein realistisches, wirtschaftliches und risikominimiertes Projekt vorzulegen.
Zu den grössten Herausforderungen gehört der Standort der Energiezentrale. Grundsätzlich wäre ein Standort in der Nähe der ARA oder im Zentrum von Flawil möglich. Allerdings besteht an beiden Standorten ein Mangel an verfügbarem Land in der Gewerbe- und Industriezone.
Eine weitere Herausforderung besteht im Bau der Versorgungsleitung. Zum einen ist der Platz in den betroffenen Strassen (St.Galler- und Wilerstrasse) durch die bereits bestehenden Werkleitungen beschränkt. Zum anderen soll die geplante Strassensanierung im Zentrum dazu genutzt werden, gleichzeitig die Hauptleitungen der Fernwärme durch den ganzen Versorgungsperimeter zu führen. Hier besteht zeitlicher Druck, denn der Kanton St.Gallen hat den Baustart für die Strassensanierung auf Mitte 2024 angesetzt.
Finanzierung des Projekts
Ebenfalls noch nicht entschieden ist die Finanzierung des Projektes. Wir als die TBF verfolgen in erster Priorität den Ansatz, das benötigte Kapital bei Banken zu beschaffen. Erste positive Rückmeldungen sind eingegangen. Die Schwierigkeit besteht darin, die Kredite fristgerecht zu amortisieren und gleichzeitig attraktive Konditionen für die zukünftigen Wärmeabnehmerinnen und Wärmeabnehmer bieten zu können.
Weitere Aspekte des Projekts wie die Technik und die Materialwahl, die Mess- und Leitsysteme, die Anschlussbedingungen, die Tarifierung sowie das Vertragswesen werden ebenfalls mit Hochdruck vorangetrieben.
Für Sicherheit und zusätzliche Energie im Projekt sorgt der rechtskräftige Nachtrag der Reglemente. Wir freuen uns über das Vertrauen der Flawilerinnen und Flawiler. Der Weg ist frei, Flawil neben der sicheren Versorgung mit Wasser, mit zukunftsorientierter und wirtschaftlicher Energie und Kommunikation, allenfalls auch mit Wärme aus einem gemeinschaftlichen, ökologischen Wärmenetz versorgen zu können.
Ansprechperson:
- 05.01.2024 08:23
- 08.12.2023 08:23
Geschätzte Kundinnen und Kunden
Über die Festtage sind wir wie folgt für Sie erreichbar:
- Freitag, 22.12.2023, 08:00 - 16:00 Uhr
- Montag, 25.12.2023 bis
Dienstag, 02.01.2024, geschlossen - Ab Mittwoch, 03.01.2024, normale Öffnungszeiten
In technischen Notfällen (z.B. Gasgeruch, Wasserlecks, etc.) ist unser Pikett rund um die Uhr unter der Nummer 071 394 90 10 für Sie da!
Wir wünschen Ihnen schöne Festtage und einen guten Start ins neue Jahr!
Ihr TBF-Team
- 29.12.2023 14:32
Seit Dezember 2022 zeigt des Energiedashboard des Bundesamts für Energie (BFE) eine umfassende Übersicht zur aktuellen Energieversorgungssituation der Schweiz (www.energiedashboard.admin.ch). Nun hat es ein paar Updates bekommen. Hier das Wichtigste in Kürze.
Das Dashboard ist neu auch neu als App (EnergyInfoSwiss) verfügbar. Die Applikation zeigt, genau wie die Webseite, eine umfassende Übersicht zur aktuellen Energieversorgungssituation der Schweiz. Zusätzlich zu den Anpassungen im Hinblick auf die Benutzerfreundlichkeit ist das Dashboard gewachsen: «Das Energiedashboard des BFE zeigt neu die Heizgradtage pro Gemeinde, die massgebend für den Heizbedarf sind. Weiter werden die Strompreise der Börsen (Day Ahead Base) im europäischen Vergleich auf einer Karte dargestellt sowie der Verlauf der Einfuhr von Gas nach Europa und dessen Herkunft. Darüber hinaus wurde das Dashboard noch nutzerfreundlicher und übersichtlicher gestaltet.», wie das BFE in ihrer Mitteilung schreibt.
Das BFE möchte auf diesem Weg den Zugang zu den aufgeschalteten Daten allgemein erleichtern. Mit der neuen App besteht beispielsweise die Möglichkeit, das Dashboard zu personalisieren und Push-Mitteilungen einzustellen, um immer auf dem neusten Stand zu bleiben.
Quelle: EnergyInfoSwiss: Neue App mit aktuellen Daten zur Energieversorgung der Schweiz (admin.ch)
- 30.11.2023 10:56
Wir prüfen aktuell zwei Projekte zur nachhaltigen Wärmeversorgung von Flawil. Mit diesen beiden Projekten könnte der CO2-Ausstoss der Flawiler Wärmeversorgung um 27% reduziert werden. Für die Realisierung von Wärmeprojekten müssen jedoch zuerst die rechtlichen Grundlagen der TBF ergänzt werden. Es geht also ganz einfach gesagt um die Frage: Wollen Sie, dass die TBF in Zukunft Wärmenetze bauen darf oder nicht?
Worum geht es in den beiden Reglementen?
Im «Reglement Technische Betriebe» sind die rechtlichen Grundlagen seit der Verselbständigung der TBF festgelegt. Nebst der Rechtsform, den Geschäftsgrundsätzen und den Konzessionen sind die Befugnisse und Aufgaben des Gemeinderates und des Verwaltungsrates definiert.
Im «Reglement für die Gebührenerhebung durch die Technischen Betriebe Flawil (TBF)» sind die rechtlichen Grundlagen für die Abrechnung festgehalten. Nebst den allgemeinen Bestimmungen wird beschrieben, welche Gebührenarten bei den verschiedenen Angeboten (Strom, Gas, Wasser, Kommunikation) erhoben werden dürfen.
Worum geht es in den Nachträgen?
In Artikel 3 des Reglements Technische Betriebe ist festgelegt, dass wir unsere Kundinnen und Kunden mit Elektrizität, Trinkwasser, Erdgas und Dienstleistungen versorgen können. Diese Aufzählung soll um «Wärme» ergänzt werden. Ebenfalls soll mit «Kommunikation» das bereits realisierte Glasfasernetz im Reglement ausdrücklich erwähnt werden. Dieses Angebot war bisher in den Dienstleistungen enthalten. Im Reglement für die Gebührenerhebung durch die Technischen Betriebe Flawil (TBF) sind die Nachträge etwas umfangreicher. Im Grundsatz geht es aber auch darum, dass nebst Strom, Gas und Wasser neu auch Wärme abgerechnet werden kann (Art. 2a, Art. 5d und Art. 32-37). Die übrigen Anpassungen in Artikel 5a-c sind Präzisierungen in der bisherigen Formulierung. Die beschriebenen Zuschläge werden weder geändert, noch ist dies geplant.
Die vollständigen Nachträge finden Sie hier: Referendumsvorlagen - Publikationsplattform (sg.ch)
Wie funktioniert das Referendum?
Der Gemeinderat hat die oben beschriebenen Nachträge zu den TBF-Reglementen gutgeheissen und beschlossen. Das fakultative Referendum gibt den Flawiler Stimmberechtigten die Möglichkeit, per Unterschriftensammlung eine Urnenabstimmung zu den Beschlüssen des Gemeinderates zu verlangen. Wer diese Nachträge gutheisst, braucht nichts zu unternehmen. Wer mit den Nachträgen und dem damit verbundenen Vorhaben der TBF, nachhaltige Wärmenetze zu bauen, nicht einverstanden ist, kann das Referendum unterschreiben.
Zur amtlichen Publikation des fakultativen Referendums geht's hier: Referendumsvorlagen (sg.ch)
Was geschieht, wenn das Referendum zu Stande kommt?
Wenn das Referendum rechtsgültig eingereicht wird, kommt es im Jahr 2024 zu einer Abstimmung über die Nachträge zu den TBF-Reglementen. Die Flawiler Stimmberechtigten können dann über die oben beschriebenen Anpassungen der Reglemente an der Urne befinden.
Kann über die Wärmeprojekte einzeln abgestimmt werden?
Die TBF sind ein selbständiges öffentlich-rechtliches Unternehmen. Ein Vorteil dieser Rechtsform ist, dass wir weitestgehend unabhängig von politischen Prozessen agieren können. Dies hat das Flawiler Stimmvolk mit dem Ausgliederungsbeschluss im Jahr 2016 so gewollt. Das ermöglicht marktnahe und unkomplizierte Prozesse, welche im Rahmen der Eignerstrategie durch den Verwaltungsrat entschieden werden.
Solange wir unsere Projekte selbstständig finanzieren können, ist darum keine Mitsprache der Bürgerschaft erforderlich. Falls bei einem Projekt in der Grössenordnung von 45 Millionen Franken die Gemeinde in die Finanzierung involviert wird, gelten die Regeln der Gemeindeordnung. Bei Ausgaben über einer Million Franken beschliesst die Bürgerversammlung. Bei Ausgaben über drei Millionen Franken beschliesst die Bürgerschaft an der Urne.
Da bei beiden Wärmenetzen erst Vorprojekte am Laufen sind, steht die Finanzierung noch nicht fest. Daher können wir zum aktuellen Zeitpunkt nicht sagen, ob es eine projektbezogene Abstimmung geben wird.
Wie finanziert die TBF ein 45 Millionen Projekt?
Uns stehen die gleichen Finanzierungsmöglichkeiten wie jedem privatwirtschaftlichen Unternehmen offen. Am ehesten werden Bankkredite in Anspruch genommen. Die Banken gewähren solche Beträge nur, wenn entsprechende Geschäftsmodelle vorliegen, mit denen eine Rückzahlung der Kredite sichergestellt ist.
Neben der Konkretisierung der beiden Projekte wird es eine unserer wichtigsten Aufgaben der nächsten Wochen sein, die Kosten und Renditen zu ermitteln. Zur Finanzierung des ARA-Projekts muss den Geldgebern aufgezeigt werden, wie die Investition in die Wärmeinfrastruktur mit Erlösen aus der Wärmeversorgung amortisiert werden kann.
Unabhängig von der Finanzierung dürfen die Projekte die Flawiler Steuerzahlerinnen und Steuerzahler nichts kosten, da die Kredite mit dem Erlös der Wärmeversorgung zurückbezahlt werden müssen.
Wer kann von der Flawiler Fernwärme profitieren?
Gemäss unserem Bericht «Fernwärme für Flawil» sind zwei Projekte in Planung. Liegenschaften innerhalb der Versorgungsperimeter können ans Fernwärmenetz angeschlossen werden, müssen das aber nicht. Zum Zeitpunkt des Entscheides, ob jemand ans Fernwärmenetz anschliessen will oder nicht, müssen alle Details der Tarife und der technischen Anschlussbedingungen bereitliegen.
Wie weit ist die Planung für die Fernwärmeprojekte fortgeschritten?
Die umfangreichen Abklärungen über die Rechtslage, die Machbarkeit, die Finanzierbarkeit und die Wirtschaftlichkeit laufen im Moment parallel, da die Zeit bei beiden Projekten der kritische Faktor ist. Im Botsberg muss die Wärme für den ersten Grosskunden per Ende 2025 bereitstehen. Im Zentrum von Flawil soll die Sanierung der St. Galler-/Wilerstrasse Mitte des Jahres 2024 starten. Bis zu diesem Zeitpunkt muss der Entscheid gefallen sein, ob das Wärmenetz «ARA» realisiert wird und die Hauptleitungen in der St. Galler-/Wilerstrasse gebaut werden können. Das Zustandekommen des Referendums würde zu Verzögerungen führen, welche den positiven Ausgang beider Projekte gefährden.
Ansprechperson:
Geschäftsführer
Leiter Netze
Leiter Markt & Kunden